Auf dem Oberlausitzer Bergweg wandern Sie durch das kleinste Mittelgebirge Deutschlands im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Polen. In Höhen von 200 bis 800 m über N.N. führt der Oberlausitzer Bergweg über Bergrücken, Vulkangestein, Sandsteinberge mit spannenden Felsformationen und durch reizvolle Täler. Über zwei Drittel der Wegstrecke sind dabei sehr naturbelassen.
Die zahlreichen Berge der Oberlausitz machen den Wanderweg zu einer durchaus anspruchsvollen Berg- und Talroute. Es gibt aber auch zahlreiche Einkehrmöglichkeiten in den historischen Bergbauden, den traditionellen Berggasthöfen, die zum verschnaufen und Kräfte tanken einladen.
Verlauf des Oberlausitzer Bergwegs
Der Oberlausitzer Bergweg beginnt in Neukirch am Fluss Wesenitz nahe der Tschechischen Grenze. Von dort geht es einen ersten Anstieg hinauf auf den 587m hohen Valtenberg, von dem aus sich ein erster Panoramablick über die Oberlausitz und die vor uns liegende Strecke bietet.Talwärts geht es nun immer entlang der deutsch-tschechischen Grenze nach Sohland an der Spree und weiter über Kirschau und Beiersdorf nach Eibau. Auf diesen Etappen werden mit dem erloschenen Vulkan Bieleboh (499 m) und dem Kottmar (583 m) zwei weitere bekannte Berge der Oberlausitz erklommen. Auf dem Kottmar sprudelt eine der drei Spreequellen. Von hier aus bieten sich erneut reizvolle Rundblicke über die Oberlausitz.
Zwischen Eibau und Waltersdorf ist wieder Zeit zum durchatmen, während Sie durch ein idyllisches Tal wandern. Dann erfolgt der spektakuläre Anstieg zu einem der höchsten Berge der Oberlausitz, der 793m hohen Lausche im Zittauer Gebirge. Hier und auf dem folgenden Berg- und Talstück zum nächsten Berg, dem Hochwald (749m) ist Kondition gefordert. Die Gipfelstürmer werden mit der atemberaubenden Aussicht über dieses vielfältige Mittelgebirge mit wald- und wiesenreicher Landschaft belohnt.
Von nun an geht es wieder talwärts, durch den Kurort Oybin bis nach Zittau, der Endstation des Oberlausitzer Bergwegs.Kulturelle und historische Highlights
In der Oberlausitz finden sich noch zahlreiche für diese Region typische Umgebindehäuser, deren Volksbauweise so reizvoll wie einzigartig ist. In ihnen wird die Baukunst der Oberlausitz deutlich. Zum Einkehren empfehlen sich die zahlreichen Bergbauden entlang des Wanderwegs. Müde Wanderer können bei einer Fahrt mit der Schmalspurbahn Zittauer Gebirge die Füße erholen und gleichzeitig die Landschaft genießen.
Bildquelle: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH / Fotograf Rene Gaens