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Der Saar-Hunsrück-Steig - Der Premiumwanderweg verbindet Saarland und Rheinland-Pfalz

Entlang des Saar-Hunsrück-Steig gibt es im Saarland und in Rheinland-Pfalz eine abwechslungsreiche Landschaft zu entdecken, die von den Flusstälern an Saar, Mosel und Nahe ebenso geprägt wird wie von dichten Wäldern und den Höhenzügen des Hunsrücks. Der Fernwanderweg enthält dabei sowohl bequem zu wandernde Wege im Wald wie auch steile und schmale Abschnitte oder zum klettern animierende Felsenpfade. Höhepunkte finden sich überall entlang des Saar-Hunsrück-Steigs: angefangen bei der Saarschleife über den Naturpark Hunsrück und die Aussicht vom Erbeskopf bis hin zur Felsenkirche und Edelsteinschau in Idar-Oberstein bzw. altrömischer Baukultur in Trier. Saarschleife Rapsfelder Hunsrück

Verlauf des Saar-Hunsrück-Steig

Der Saar-Hunsrück-Steig beginnt bei Mettlach am Aussichtspunkt der Saarschleife, der Cloef. Hier kann man zunächst den Ausblick über die Saar genießen, bevor es auf die Wanderung geht.
Von der Cloef aus führt die erste Etappe hinab nach Mettlach, dann ein Stück entlang der Saar und hinauf zum Hasarenberg. Auf dem Steinhauerweg geht es nach Britten, dem Zielort der ersten Etappe. Die zweite Etappe nach Weißkirchen wird dominiert von waldreichen Abschnitten und einigen imposanten Felsformationen, durch die kleine Pfade hindurchführen. Auch hinter Weißkirchen bestimmen dichte Wälder das Bild des Saar-Hunsrück-Steigs. Bald geht es stetig bergauf nach Wadrill im Hochwald, von wo sich ein schöner Ausblick bietet. Weiter talwärts erreichen wir die sehenswerte Burg Grimburg.

Hinter der Grimburg geht es entlang des Baches Wadrill auf die 4. Etappe in Richtung Keller Steg. Hier eröffnen sich dem Saar-Hunsrück-Steig-Wanderer zwei Möglichkeiten: Entweder in Richtung Idar-Oberstein, oder in Richtung Trier wandern.

Variante 1: Saar-Hunsrück-Steig in Richtung Idar-Oberstein

Wer sich von der Aussicht auf Edelsteine verlocken lässt und die Variante nach Idar-Oberstein einschlägt, wandert zunächst weiter durch Wald und über Wiesen und Felder nach Gusenberg. Der Wanderweg verläuft dann in Richtung Hermeskeil, dem Zielort der 5. Etappe.

Von Hermeskeil aus geht es weiter zur Talsperre Nonnweiler. An der Staumauer vorbei führt der Wanderweg am Stausee entlang und dann hinauf zum Keltischen Ringwald bis zur Hauptmauer des Nordwalls, die beeindruckende 10m hoch ist. Etappenziel ist der Ort Neuhütten, der nach einem weiteren bewaldeten Wegstück erreicht ist. Von nun an erklimmt der Saar-Hunsrück-Steig in einem stetigen Anstieg den Ruppelstein (740 m), den Springenkopf (784 m) und erreicht letztlich den 818m hohen Erbeskopf, der den Wanderern einen herrlichen Rundblick bietet. Der Abstieg führt an Morscheid vorbei zum Hunsrücker Bruch und über einen Naturlehrpfad bis zur Wildenburg. Von hier führt die letzte Etappe dieser Variante des Saar-Hunsrück-Steigs abwechselnd durch Wälder und über Wiesen in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein.

Variante 2: Saar-Hunsrück-Steig in Richtung Trier

Wer Römer und Wein den Edelsteinen vorzieht und sich für den Saar-Hunsrück-Steig nach Trier entscheidet, schlägt am Keller Steg hinter Hermeskeil den Wanderweg in Richtung Kell am See ein.. Am dortigen See und am Ellerbach entlang geht es hinauf durch das Quellmoor am Rösterkopf, wieder ins Tal zur Riveratalsperre und weiter bis nach Morscheid. Bei Waldrach kurz vor Trier endet diese Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs.

Die letzte Etappe führt von Waldrach über den Heidenkopf an den Trierer Stadtteilen Filsch und Tarforst vorbei zum Trimmelter Hof oberhalb von Trier. Auf das Ende der Tour über den Saar-Hunsrück-Steig kann man in einer der zahlreichen studentischen Kneipen Triers anstoßen oder noch ein wenig Kulturgeschichte in der ältesten Stadt Deutschlands genießen.

Kulturelle und historische Highlights entlang des Saar-Hunsrück-Steig

Direkt am Startort Mettlach befindet sich das Erlebniszentrum von Villeroy & Boch, dem berühmten Keramikhersteller. Der Zielort Idar-Oberstein verfügt als Edelsteinstadt über einige attraktive Museen und Einkaufsmöglichkeiten. Imposant ist auch die in den Berg gebaute Felsenkirche hoch über der Innenstadt. Trier als alternativer Zielort ist die älteste Stadt Deutschlands und bietet zahlreiche Bauwerke aus römischer Zeit wie das Amphitheater oder das Wahrzeichen der Stadt, die Porta Nigra.

Bildquelle: © PIXELIO - www.pixelio.de

 

Saar-Hunsrück-Steig

Beginn: Mettlach(Saarschleife)
Ende: wahlweise Idar-Oberstein oder Trier
Länge: 180 km
Dauer: 10-11 Tagesetappen

Auszeichnungen:
Website des Saar-Hunsrück-Steigs:
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