Wandern & Outdoor

Wandersocken Tipps

Wandersocken Outdoorsocken

Die Bedeutung von Wandersocken wird häufig unterschätzt. Dabei sind sie für den Outdoor Aktiven ebenso wichtig wie das passende Schuhwerk.

Gute Wandersocken unterstützen den Tragekomfort des Schuhs und polstern den Fuß zusätzlich durch Verstärkungen an Ferse und Ballen, Zehen und Knöchel. Dadurch werden die beim Wandern oder Laufen am stärksten belasteten Stellen besser geschützt. Zudem transportieren Wandersocken den Schweiß vom Fuß nach außen und senken dadurch das Risiko, dass man sich beim wandern Blasen läuft. Denn Blasen bilden sich vor allem bei feuchten Füßen. Blasen lassen sich daher am ehesten vermeiden, wenn die Füße trocken bleiben und die Wandersocken richtig sitzen. Auf längeren Touren sollten die Socken öfters gewechselt und gewaschen werden. Immer dabei haben sollte man Blasenpflaster, wie sie in Drogeriemärkten und Apotheken erhältlich sind. Spezielle Materialmischungen wirken geruchsreduzierend und lassen gute Wandersocken schnell trocknen.

Je nach Art des Outdoor-Schuhs gibt es auch unterschiedliche Wandersocken: Bergstiefel und stabile Wanderstiefel sind bereits von sich aus so gepolstert, dass hier Wandersocken mit Polsterung an Ferse und Ballen genügen. Bei leichteren Wanderschuhen wie z.B. den neuen Multifunktionsschuhen können gut gepolsterte Wandersocken dagegen den Tragekomfort wesentlich erhöhen. Bei höheren Temperaturen empfehlen sich dünnere Strümpfe, die den Schweiß schnell weiterleiten können.

In jedem Fall ist es sinnvoll, ein Ersatzpaar Wandersocken dabeizuhaben. Wer schnell ins Schwitzen kommt kann die Socken einfach wechseln, und auch wer mal beim wandern in einen heftigen Regenschauer geraten ist, weiß ein paar trockene Ersatzsocken zu schätzen.

Tipps für die richtige Socke:

Bei Wandersocken werden oft mehrere Größen zusammengefasst. So gibt es Wandersocken z.B. in Größe 42-44 oder 45-46. Liegt der eigene Fuß genau dazwischen, empfiehlt sich der Kauf der kleineren Größe.

Material:

Funktionssocken werden in ihren Materialien auf ihren Einsatzzweck abgestimmt: je nach Sportart oder Outdoor-Aktivität bieten bestimmte Materialien Vorteile:
  • Ein hoher Baumwollanteil eignet sich besonders für zeitlich kurze, dafür aber schweißtreibende Aktivitäten wie z.B. Joggen und Laufen. Baumwolle nimmt den Schweiß schnell auf, behält die Flüssigkeit jedoch, so dass die Socken feucht werden. Bei längerem Tragen kann dies zu Blasenbildung führen.
  • Schurwolle nimmt Feuchtigkeit langsamer auf als Baumwolle und leitet sie nach außen weiter: In Kombination mit einem atmungsaktiven Outdoor-Schuh wird die Feuchtigkeit reguliert. Wandersocken aus Schurwolle sind damit für längere Wandertouren bestens geeignet. Bei niedrigeren Temperaturen wärmt Schurwolle zusätzlich, so dass Socken aus Schurwolle auch ideale Begleiter für Wintertouren sind.
  • Synthetische Fasern z.B. aus Polyamid können ebenfalls feuchtigkeitsregulierend wirken. Empfehlenswert ist hier zum Beispiel Coolmax, eine kühlend wirkende Faser aus Polyester. Insbesondere im Sommer sind Wandersocken aus Coolmax angenehm zu tragen.
  • Wer sowohl joggen geht als auch gerne mal längere Trekkingtouren unternimmt, für den gibt es auch Allround-Socken: sie stellen einen guten Mittelweg zwischen den Vorzügen spezieller Wandersocken dar.
  • Aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften der Materialien bestehen gute Wandersocken oft aus mehreren Schichten, deren Sinn es ist, Feuchtigkeit schnellstmöglich vom Fuß weg nach außen weiterzugeben. Dies bringt jedoch nur etwas, wenn auch der Schuh atmungsaktiv ist und ebenfalls seinen Teil beiträgt, Feuchtigkeit nach außen abzugeben.
 

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