Was früher Landkarte und Kompass waren, ist für den modernen Outdoor-Aktiven das GPS Gerät – der elektronische Kompass. GPS wandern findet immer mehr Fans, zahlreiche Communities im Web bieten die Möglichkeit, sich GPS-Daten zu Wanderwegen runterzuladen oder eigene Routen online zu stellen. Aufgrund des großen Interesses gehören GPS-Geräte mittlerweile zum Repertoire eines jeden guten Outdoorgeschäftes.
GPS – die Geschichte
Bis zum Ende der 80er Jahre wurde ganz klassisch mit Kompass und Wanderkarte gewandert. In dieser Zeit entwickelte das US-Militär das so genannte „Global Positioning System“: ein Navigationssystem, das mittels Satellitenunterstützung überall auf der Welt funktioniert. Wie auch viele andere Technologien, die ursprünglich fürs Militär gedacht waren, wird auch GPS mittlerweile sinnvoll im zivilen Leben eingesetzt, z.B. in Navigationsgeräten.Shop Empfehlungen:
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So funktioniert GPS
Wandern mit GPS
Die elektronische Wanderkarte für das GPS Gerät kann auf den Internetseiten der Hersteller vor dem GPS Wandern heruntergeladen werden. Dort sind verschiedene Darstellungsmöglichkeiten der Wanderroute möglich: So kann ein Höhenprofil der Wanderwege erstellt werden oder eine 3D Darstellung des Gebietes.
Zum Speichern der relevanten Karten genügt eine interne Speicherkapazität des GPS Gerätes von 64 Megabyte. Wer beim GPS Wandern seinen Fokus auf die Aufzeichnung von Wegpunkten und ähnlichem legt, kann auch ein GPS Gerät mit 128 Megabyte Speicher wählen. Zuhause werden die Daten vom GPS-Gerät in den Computer eingelesen. Der zurückgelegte Weg kann dann auf einer elektronischen Wanderkarte nachvollzogen werden.
Ein hochwertiges GPS Gerät hat innerhalb von einer Minute nach dem Einschalten den eigenen Standort ermittelt. Bereits vor dem Kauf sollte das Gerät eingeschaltet werden, um individuell herauszufinden, wie benutzerfreundlich die Handhabung ist. So werden GPS Geräte mit einem Minijoystick angeboten, andere haben einen Touchscreen, bei dem der Bildschirm auf Berührung reagiert, wieder andere Modelle verfügen über eine Tastatur. Hier muss individuell abgewogen werden, welche Bedienungsmodell das bessere ist.
Wichtig ist zudem die Größe des Bildschirmes des Gerätes für das GPS wandern. Hier gilt die Faustregel: Die Auflösung ist umso besser, je größer das Display dimensioniert ist.
Ebenfalls ausschlaggebend für die Kaufentscheidung sollten das Gewicht und die Größe eines GPS Gerätes sein.
Tipps zum Stromsparen
Das Problem der derzeitig auf dem Markt erhältlichen GPS Geräte ist das übliche Problem jedes elektronischen Geräts: Sie brauchen Strom. Die Haltbarkeit der Akkus von einem GPS Gerät liegt, je nach Hersteller, zwischen 10 und 25 Stunden. Wenn Sie jedoch ein paar einfache Tipps berücksichtigen, lässt sich aber einfach Strom sparen:- Bei einer Tour abseits der Wanderwege sollte das GPS-Gerät nicht im Dauerbetrieb laufen.
- Es ist ratsam, beim GPS wandern das GPS-Gerät nur an wichtigen Punkten der Wanderwege zu aktivieren, um den eigenen Standort zu bestimmen.
- Deaktivieren Sie Gerätefunktionen, welche Sie nicht benötigen. Dies wäre beispielsweise das elektronische Barometer.
- Solarpanels als Stromlieferanten: Wer mehrtägige Trekkingtouren unternimmt, für den sind Ersatzbatterien für das GPS-Gerät nur die zweitbeste Option der optimalen Stromversorgung. Verschiedene Hersteller bieten transportable Solarpanels an. Diese können auf dem Wanderrucksack festgeschnallt werden und laden die Akkumulatoren des GPS-Gerätes auf.
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Weiterführende Informationen finden Sie auch auf Outdoor-Tipps.com, im Artikel GPS Handgeräte zum Wandern nutzen.