Erste Hilfe auf Outdoor-Touren

Thema im Überblick
- Selbst bei kleinen Wanderungen sollten Sie immer ein Erste-Hilfe-Set dabei haben.
- Bei größeren Trekkingtouren und anderen Outdoor Aktivitäten lohnt es sich auch eine Rucksackapotheke dabei zu haben
- Verbandsmaterial, Pflaster, Schere, Dreieckstuch und Notfalldecke gehören in jedes Notfall-Set
- Bei Outdoor Aktivitäten außerhalb von Mobilfunknetzen sollten auch Signalgeber mitgeführt werden
- Zum sicheren Transport des Handys empfiehlt sich eine Schutzhülle,für das Iphone zum Beispiel die Otterbox
Notfälle auf Outdoortouren - Rucksackapotheke immer mit auf Tour
Der Vordermann stolpert, verstaucht sich den Fuß und kann nicht mehr weiterlaufen, ein lockerer Stein auf dem Weg führt zum Sturz oder ein unerwarteter Steinschlag trifft unglücklich…
Durch einen solchen Notfall kann überraschend und sehr schnell die schöne Outdoor-Tour zur echten Belastungsprobe werden. Selbst bei kleinen Wanderungen kann genug passieren, weswegen es sinnvoll ist, immer ein Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Kleinere Schürfwunden oder plötzliche starke Kopfschmerzen können beim Wandern mehr als nur unangenehm sein, wenn kein Erste-Hilfe-Material vorhanden ist und die Beschwerden unbehandelt bleiben. Bei größeren Trekkingtouren und anderen Outdoor Aktivitäten lohnt es sich sicher auch eine Rucksackapotheke dabei zu haben. Diese bietet entprechend mehr Platz für Ausrüstungsgegenstände, die weitab von jedem Handy-Netz bei einem Notfall vonnöten sind, um Hilfe herbeizuholen und den Verletzten zu versorgen.
Was gehört ins Erste-Hilfe-Set oder die Rucksackapotheke?
Klar ist, dass der Inhalt aber auch die Tasche der jeweiligen Outdoor Aktivität angepasst sein muss. Beim Wandern oder für Wochenendtouren sollte für die erste Hilfe bei kleinen Notfällen zumindest Verbandsmaterial, Pflaster, Schere, Pinzette, Dreieckstuch, Notfalldecke, persönliche Medikamente der Teilnehmer, Wundnahtstreifen und Schmerzmittel mitgenommen werden. Bei längeren Outdoor Aktivitäten außerhalb der Reichweite von Mobilfunknetzen sollten auch Signalgeber wie Leuchtraketen, starke Taschenlampen oder Spiegel in die Rucksackapotheke gepackt werden, um bei einem ernsten Notfall sinnvoll erste Hilfe leisten zu können.
Das Erste-Hilfe-Set beziehungsweise die Rucksackapotheke sollte an einem schnell und gut erreichbaren Platz, im oder am Gepäck verstaut werden, um in der Aufregung während eines Notfalls schnell gefunden werden zu können. Praktisch ist hier z.B. auch eine Erste-Hilfe-Hüfttasche wie die VAUDE First Aid Hip Bag. Eine typische Farbgebung in Rot mit einem weißen Kreuz hilft auch anderen die Tasche schnell zu finden, die ausreichend Platz bieten sollte um alles ordentlich verstauen zu können.
Aber was tun wenn beim Wandern der Partner stolpert und plötzlich bewusstlos oder mit gebrochenem Bein daliegt?
Outdoor ist es zuerst am wichtigsten Ruhe zu bewahren und die Situation zu überblicken, bevor erste Hilfe geleistet wird. Erst wenn man sich ein Bild der Lage gemacht hat, sollten bei Bedarf Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden.
Outdoor-Notsignale ohne Handynetz
Ohne Handynetz muss man bei einem Notfall mittels des alpinen Notsignals andere Leute auf sich aufmerksam machen. Dazu gibt man mit einem geigneten Signalgeber aus dem Erste-Hilfe-Set per Licht, Schall oder Rauch sechs kurze Signale hintereinander, nach einer Minute Pause wird es wiederholt. Bei einer Antwort bestätigt man mit drei Signalen pro Minute.
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