Archive for the ‘Wanderwege’ Category

Nebelhorn-Wanderer im Ausrüstungscheck

Der Outdoor-Experte Frank Wacker, Redakteur beim outdoor-magazin, hat für n-tv einen großen Ausrüstungscheck durchgeführt: Ort der “Kontrolle” von “Otto-Normal-Wanderern” war das Nebelhorn im Allgäu, beliebtes Ausflugsziel für erfahrene und weniger erfahrene Wanderer auf knapp 2.000 m Höhe.

Die zentralen Tipps des Outdoorexperten für die richtige Outdoor-Kleidung:

  • stabile Schuhe (wanderschuhe oder Bergschuhe)
  • Trekkinghose
  • Funktionsunterwäsche
  • wärmende Zwischenschicht aus Funktionsmaterial
  • Fleecejacke für kühlere Temperaturen
  • Im Rucksack dürfen nicht fehlen

  • Erste Hilfe-Set
  • bei schlechtem Wetter empfiehlt sich neben einem Regenschutz auch eine Thermoskanne mit einem wohltuenden Getränk
  • Wacker rät von Baumwollbekleidung, die vollgeschwitzt den Körper auskühlt, ebenso ab wie von Halbschuhen, mit denen der Wanderer nur schlechten Halt hat und sich schnell den Knöchel verstauchen kann.

    Das Video gibts beim Outdoor-Magazin bzw den kompletten Beitrag inkluse Produktempfehlungen im n-tv Videoportal.

    Kletter-Special: Beschreibung Klettergebiet El Chorro, Spanien

    Das Klettergebiet El Chorro gehört mit seinen weit über 1.000 Sportkletterrouten zu den größten und wohl beliebtesten Klettergebieten in Spanien.

    Kletterparadies  El Chorro

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    Die Watzmann-Überschreitung – ein Klassiker in den bayerischen Alpen

    Die Watzmann-Überschreitung – ein Klassiker in den bayerischen Alpen
    Wenn man an Wanderklassiker in den bayerischen Alpen denkt, nimmt die Watzmann-Überschreitung sicherlich neben der Zugspitzbesteigung und einer Karwendeldurchquerung einen besonderen Platz ein.
    Die Watzmann-Überschreitung ist schwer einzuordnen – für eine Klettertour ist sie zu leicht, für eine Wandertour zu schwer. Es gibt versicherte Stellen, aber auch wieder knifflige Situationen die ohne Stahlseile zu lösen sind. Was man unbedingt mitbringen sollte sind gute Kondition, Klettersteigerfahrung und Trittsicherheit. Mit diesen Voraussetzungen gewappnet, kann man sich auf eine der schönsten Wandertouren Mitteleuropas einstellen, die sowohl Ruhe und Entspannung, aber auch ein bisschen Nervenkitzel mitbringt.
    Die Überschreitung ist theoretisch in einem Tag möglich, allerdings muss man dafür gut 12 Stunden reine Gehzeit einrechnen. Für Pausen, Fotos und Genusswandern bleibt da wenig Zeit. Die meiner Meinung nach schönere Variante ist, diese Tour auf ein Wochenende auszudehnen und somit neben einer wunderschönen Wanderung auch gleich noch ein tolles Wochenende zu haben.
    Tag 1:
    Da Freitag oft der Anreisetag ist und man sich vielleicht auch nicht den ganzen Tag freinehmen möchte, bietet sich ein kurzer Tag an. Eine gute Variante ist eine Übernachtung im Watzmannhaus, die in der Durchsteigung sowieso nicht fehlen sollte. Wenn man am Parkplatz an der Wimbachbrücke losgeht sollte die Hütte (auf dem Weg 441 der über die Mittelkaser Alm führt) in 4 Stunden zu schaffen sein.
    Tag 2:
    Samstag ist Gipfeltag. und auch mit Abstand der längste Tag der Tour. Direkt vom Watzmannhaus führt ein gut markierter und relativ unkomplizierter Weg rauf zum ersten Tagesgipfel, dem Hocheck (2651 m), welches man nach ca. 2 Stunden erreichen sollte. Der Ausblick auf den majestätischen Watzmann verleiht dem Gipfel besonderen Reiz und mischt das gute Gefühl des bereits geschafften mit dem Enthusiasmus über das was noch folgen wird. In puncto Höhenmetern ist auch bereits das Meiste geschafft, denn ab nun geht’s es am Grat auf und ab zur Mittelspitze (2713 m) und dann zur Südspitze (2712 m). Diese 3-stündige Gratwanderung ist für mich bei der Watzmann-Durchquerung der Grund warum Bergsteiger und –wanderer sich den Schweiß des Aufstiegs antun, denn das sich eröffnende Panorama lässt die Kinnlade nach unten klappen und füllt die Speicherkarten der Digitalkameras. Doch bei aller Knipserei ist hier auch Vorsicht angesagt, denn der Pfad ist nur teilweise abgesichert und markiert.
    Ab nun geht’s bergab auf einem markierten Steig, der direkt von der Südspitze zur Wimbachgrießhütte führt. Da der Weg relativ steil und teilweise rutschig ist sollte man sich hier auch genug Zeit nehmen, denn wie der geübte Wanderer weiß, passieren die meisten Hoppalas und Unfälle auf dem Abstieg. Nach 3-4 Stunden sollte man am Wimbachgrieß sein und von dort ist es nur noch eine Viertelstunde zur Wimbachgrieshütte (1327 m), wo die hausgemachten Kaspressknödel der Wirtsleute Lisbeth und Bernd nach diesem ereignisreichen Tag einen Gaumenschmaus der Extraklasse bieten.
    Tag 3:
    Perfekt für den Abschlusstag steht nur noch eine gemütliche zweistündige Wanderung durch das Wimbachgrieß auf dem Programm. Um dem Wochenendausflug das i-Tüpfelchen aufzusetzen sollte man unbedingt durch die wunderschöne Wimbachklamm gehen und so wieder zum Parkplatz absteigen.
    Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass diese Durchquerung im Alleingang sicherlich nicht für Einsteiger geeignet ist. Klettersteigerfahrung und Sportlichkeit sollte man auf jeden Fall mitbringen. Außerdem besteht die Möglichkeit diese Tour oder auch andere Hochtouren mit einem Bergführer und in der Gruppe durchzuführen, falls man den Zauber der Berge lieber in der Gruppe bzw. mit einer zusätzlichen Portion Erfahrung genießen möchte.

    Literatur:Großer Wanderatlas Alpen Die Watzmann-Überschreitung – ein Klassiker in den bayerischen Alpen, Verlag:KOMPASS-Karten, Innsbruck; Auflage: 1. A. (2007) ISBN-10:3854916043

    Malerweg in der Sächsischen Schweiz ist Wanderziel 2008

    Fast ein Jahr lang konnten Wanderfreunde auf wanderwelten.com ihre Wanderziele des Jahres wählen, rund 5.400 User haben teilgenommen. Jetzt stehen die Sieger fest: Sieger bei der Wahl der Wanderziele ist der Malerweg durch das sächsische Elbsandsteingebirge. (weiterlesen…)

    Wandern in Köln – Wanderwege rund um die Domstadt

    Um tolle Wanderwege zu entdecken, muss es nicht immer Oberbayern, der Harz oder die Eifel sein: rund um Köln gibt es ein paar gute Routen, die koeln.de vorstellt. (weiterlesen…)