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Speed Hiking: Eine Bestandsaufnahme

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Bildnachweis: lassedesignen – Fotolia                   

Als Speed Hiking, (das man auch frei als Geschwindigkeits-Wandern übersetzen könnte) wird hierzulande das schnelle Gehen bzw. Wandern in anspruchsvollem Gelände bezeichnet.
Zur Ausrüstung gehören Stöcke, die der Stabilisation des Körpers dienen und zugleich die Muskulatur des Oberkörpers trainieren. Böse Zungen bezeichnen die erst vor einigen Jahren aufgekommen Sportart als Nordic Walking für Raser. Dieser Artikel hat sich zum Ziel gesetzt eine Bestandsaufnahme der nicht ganz unumstrittenen Sportart durchzuführen und einen Überblick über die Entwicklung der letzten Jahre und einen tieferen Einblick in das Thema Speed-Hiking zu geben.

Herkunft|Definition

In Deutschland wird der Begriff Speed-Hiking vor allem durch namhafte Sportartikel-Ausrüster nach vorne getrieben. Diese definieren die Sportart anders als Sie in Fachmagazinen in den USA (Ursprungsland des Speed-Hiking) beschrieben werden. Versteht man in den Staaten unter Speed Hiking Wandertouren mit schwerem Gepäck und einer Wegstrecke von min. 25km pro Tag, so wird in Europa eher auf reine Geschwindigkeit & möglichst wenig Ballast und eher weniger auf die zurückgelegte Strecke wert gelegt.
Auch diese Diskrepanz der Definition von Speed-Hiking führt dazu, dass unter Bergsportlern der Begriff nicht nur auf Wohlwollen trifft.

Geschwindigkeit dank leichter Ausrüstung

In unseren Breitengraden liegt der Fokus beim Speed-Hiking darauf mit möglichst wenig Gewicht, möglichst schnell Hindernisse zu überwinden und Wegstrecke zurückzulegen. Dabei geht es vielen darum bis an ihre Grenzen zu gehen und dies in kürzerer Zeit wie es beispielsweise beim herkömmlichen Wandern der Fall ist.

Selbsteinschätzung

Sportler, die sich im Extrembereich aufhalten, sollten besonders darauf achten, die Belastung nicht zu hoch werden zu lassen und ihre Herzfrequenz regelmäßig abfragen. Ebenso sollte nach Möglichkeit nur mit einem Partner ein Trip unternommen werden, da gerne mal eine Wurzel übersehen wird oder die Anstrengung doch zu hoch wird. Eine Absicherung durch einen Hiking-Partner in freiem Gelände kann daher Gold wert sein.
Die richtige Belastungsintensität können Sie folgendermaßen für sich errechnen:
Der Puls sollte in etwa zwischen 60 und 80 % Ihrer maximalen Herzfrequenz betragen. Diese können Sie folgendermaßen ermitteln:

Den Maximalpuls erreichen Sie idealerweise nach zehnminütiger Belastung mit steigendem Tempo. Hierfür empfiehlt sich Joggen oder Radfahren bergauf. Mit einer Pulsuhr wird der Puls gemessen, wobei die letzte Minute der maximal möglichen Belastung entsprechen sollte.

Den so ermittelten Maximalpuls können sie nun als Basis hernehmen für die Ermittlung ihrer ganz persönlichen optimalen Belastungsintensität.

Fazit

Wer seine Grenzen ausloten möchte und die Zeit in den Bergen vorwiegend unter sportlichen Aspekten sieht, der ist mit Speed-Hiking sicherlich gut bedient. Wer hingegen das Naturerlebnis in den Bergen in den Vordergrund stellen möchte, der ist mit einer herkömmlichen Wanderung mit Sicherheit besser dran.

Zu guter Letzt haben wir noch eine Bitte an alle Speed-Hiker – Bitte nehmt Rücksicht auf Bergsportler die nicht so schnell unterwegs sind wie ihr und überholt nur an Stellen die auch breit genug dafür sind. Gewisse Rücksichtnahme hilft sicherlich auch dem Image der neu entstehenden Sportart.

In diesem Sinne – Ab in die Berge!

Wandern im Herbst – die richtige Ausrüstung

wandern Wandern im Herbst   die richtige Ausrüstung

Wandern hat sich in den letzten Jahren zu einer der liebsten Freizeitbeschäftigungen entwickelt. Als Ausgleich zur Arbeit am Schreibtisch und zum langen Schulalltag bietet die Bewegung in der Natur Erholung für Körper, Geist und Seele. Auch wenn das Wandern rund um das Jahr seine Reize hat, so ist für viele Naturfreunde der Herbst die schönste Jahreszeit. Die Herbstsonne taucht die Landschaft in ein besonders schönes Licht, die bunten Blätter an den Bäumen erfreuen das Auge ebenso, wie die Nebelschwaden, welche am Morgen über die Felder ziehen. Über dem Nebelmeer auf einem Gipfel zu stehen ist immer ein überwältigendes Erlebnis. Sonnige Herbsttage bieten mitunter eine scheinbar unendliche Weitsicht, während die Sonne nicht mehr so brennt, wie in den Sommermonaten. Bei angenehmen Temperaturen lässt sich das Ziel auf anstrengenden Bergtouren leichter erreichen. Wandertouren im Herbst haben ihren besonderen Reiz, fordern aber auch spezielle Ausrüstung um Regen, Nässe und Wind trotzen zu können. Lesen Sie hier, worauf es bei der Ausrüstung im Herbst ankommt.

Funktionsbekleidung – gut ausgerüstet bei jedem Wetter
Sportliche Alltagsbekleidung mag auf Spaziergängen bequem sein, für längere Wanderungen sind Jeans und Baumwollshirt jedoch nicht zu empfehlen. Es lohnt sich in eine gute Wanderausrüstung zu investieren. Wer einmal wandern war, wird meistens schnell vom Wanderfieber gepackt und wird so oft es geht die Wanderschuhe schnüren wollen. Es gibt neben der speziellen Funktionsunterwäsche für die kältere Jahreszeit solche aus Wolle. Diese wird mitunter zum Saisonstart günstig von Discounter-Ketten angeboten und muss nicht zwingend ein teures Markenprodukt sein. Wanderhemden und -hosen aus atmungsaktiven Stoffen, Softshelljacken und ein warmer Fleecepullover, gehören ebenso zur Grundausstattung, wie Wandersocken und ein Regenschutz. Es gibt Regenjacken mit einem herausnehmbaren Fleece-Innenteil. Beide Teile können getrennt oder zusammengetragen werden. Wird dabei auf eine gute Qualität geachtet, ist diese Jacke dem Wanderer viele Jahre ein zuverlässiger Begleiter.
Auch bei den Wanderhosen sind die meisten Modelle wandelbar, dank Reißverschluss wird aus der langen Hose ruckzuck eine Bermuda oder Shorts. Eine solche Ausrüstung passt sich im Herbst den Wetterbedingungen und Temperaturschwankungen an, ohne dass Wechselkleidung mitgetragen werden muss.

Wanderschuhe – mit dem richtigen Schuhwerk hoch hinaus

Gute Wanderschuhe sind die wichtigste Anschaffung, bevor es auf Wanderschaft geht. Nichts kann den Tag mehr trüben, als schmerzende Füße, Blasen und fehlender Halt. Während auf einer Flachlandwanderung Turnschuhe oder günstige Trekkingschuhe vollkommen ausreichen, sind gute Markenschuhe ein absolutes Muss, sobald es in die Höhe geht. Empfehlenswert sind die zum Beispiel die Marken Hanwag, The North Face oder Mammut. Modelle dieser Marken schnitten im aktuellen Vergleich von Wanderschuhen des Outdoor-Portals trax.de am besten ab. Den ausführlichen Testbericht können sie hier nachlesen.
Der Einkauf von Wanderschuhen sollte mit ausreichend Zeit und fachmännischer Beratung erfolgen. Die Auswahl ist riesig. Es gibt für jeden Anspruch verschiedene Modelle und diese sollten nicht nach dem Aussehen gekauft werden. Entscheidend ist, in welchem Terrain der Schuh zum Einsatz kommen soll. Während ein Trekkingschuh für einfache, sichere Wanderwege perfekt ist, braucht es fürs Gebirge knöchelhohe Bergschuhe mit festen Sohlen. Geschultes Personal kann den Kunden umso besser beraten, wenn es weiß, in welchem Schwierigkeitsgrad dieser unterwegs sein möchte.
Grundsätzlich gilt, dass der Schuh den Fuß so umschließen muss, dass er nirgends drückt. Während die Ferse und der Mittelfuß perfekt gestützt sein müssen, bleibt für die Zehen oben und vorn Luft. Wanderschuhe sollten ca. 1 Nummer größer als Straßenschuhe gekauft werden, dann stoßen die Zehen auch beim Bergablaufen nicht an.
Spezielle Wandersocken polstern zusätzlich und sorgen dafür, dass die Füsse auch nach stundenlangem Laufen trocken bleiben.

Wandergepäck – was gehört in den Rucksack?
Auch der Rucksack sollte im Geschäft zur Probe getragen werden und muss bequem sitzen. Sollte das gewählte Modell keine integrierte Regenhülle haben, kann diese zusätzlich gekauft werden. Im Herbst ist immer mit Regenfällen zu rechnen und auch das Gepäck wird so geschützt. Eine Thermoskanne mit heißem Tee, ausreichend Wasser und ein Picknick gehören in den Rucksack ebenso wie eine Notapotheke, das Handy und natürlich eine Wanderkarte. Auch im Herbst und besonders, wenn es ins Gebirge geht, darf eine Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht fehlen. Im Hochgebirge gehören außerdem Handschuhe und Schal ins Gepäck. Trekkingstöcke erweisen sich als nützlich wenn Schneefelder überquert werden und entlasten die Gelenke beim Abstieg.
Wer gerne fotografiert, darf seine Kamera nicht vergessen um die vielen Naturerlebnisse, welche sich nur auf einer Wanderung finden lassen, als Erinnerung festzuhalten zu können.

Die Richtige Ausrüstung ist das A & O beim Wandern, egal zu welcher Jahreszeit. Mit dem richtigen Equipment gelingen Touren nicht nur leichter sondern auch sicherer. Wer längere Wanderungen plant, sollte daher gut vorbereitet sein und sich zum Beispiel vorab ausführlich informieren.

Wander-Apps – die perfekten Begleiter für unterwegs

Mit Wander-Apps erhalten Smartphone-Besitzer viele wertvolle Hilfen, wenn sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Gelände unterwegs sind. Es gibt sie von verschiedenen Anbietern und zu einem großen Teil kostenlos. Die Smartphones benötigen eine GPS-Verbindung (in neueren Geräten ab etwa 2010 Standard), das Kartenmaterial wird auch geladen, wenn keine Funkverbindung aufgebaut werden kann.

ADAC-Wander-Apps

Der ADAC bietet schon seit geraumer Zeit Wanderführer-Apps an, die jüngsten Entwicklungen liefern Material zum Thüringer Wald, der Zugspitze/Karwendel, dem Rennsteig, dem Rheinsteig und dem Tegernsee/Schliersee. Mit einer entsprechenden App stehen Tourenverläufe in der Karte, Tourenbeschreibungen, Höhenprofile, Höhenrichtlinien und topografische Wanderkarten inklusive Wegenetz zur Verfügung. Ein Gipfelfinder erkennt einen Berggipfel, auf den die Kamera des Smartphones gerichtet wird, auch wird der gegenwärtige Aufenthaltsort (Urlaubs- oder Wohnort) identifiziert, die Apps schlagen dann Wandertouren vor, welche die Wanderfreunde sich nach Schwierigkeitsgrad sortieren können. Die Wander-Apps des ADAC kosten 9,99 Euro, für ADAC-Mitglieder nur 4,99 Euro.

Und noch mehr Wander-Apps von iTunes

Natürlich gibt es von vielen anderen Anbietern ebenfalls Wander-Apps, die Features fallen recht umfangreich aus. Zwar kann ein Smartphone noch nicht ganz ein Outdoor-GPS ersetzen, doch für es hat einen unbestreitbaren Vorteil: Man hat es sowieso immer dabei, und da lohnt sich schon eine kostenlose oder sehr preiswerte App wesentlich eher als ein teures Zusatzgerät fürs Wandern. Ein weiterer Aspekt sollte nicht unerwähnt bleiben: GPS-Geräte für Outdoor-Aktivitäten machen vielfach nach einigen Stunden schlapp, denn die Akkus sind für rund fünf bis zehn Stunden ausgelegt. Da sind Smartphones wesentlich “rüstiger”, auch wenn der GPS-Betrieb ebenfalls am Akku zerrt. Zudem bieten die Wanderapps Features, über die nur die besten Outdoor-Navis verfügen, etwa die Gipfelerkennung oder die Frage nach den Ruhetagen der Berggastronomie. Smartphones sind rein technisch in der Lage, jede Menge Daten aufzunehmen, sie müssen nur GPS-fähig sein, was bei den iPhones die Modell 3G, 3GS und 4 sind. Die iTunes-Wanderapps sind vielfach kostenlos oder zu Preisen zwischen 0,80 bis 3 Euro erhältlich. Im iTunes Store kann ein Stichwort eingegeben werden, also ein PoI, eine Gegend, ein Ort oder ein Gebirge. Dann schlägt iTunes die passenden Wanderapps vor. Beispiele für mögliche Apps wären GPS-Tracks, freies Routing, 250.000 PoIs (Hotels, Aussichtspunkte, Gipfel), 5.000 fertige Wanderrouten als Vorschlag, die Aufzeichnung der eigenen Strecke, Höhenprofile und Geschwindigkeiten.

Deutscher Wandertag 2013 in Obertsdorf

Obertsdorf hat es geschafft! In einem hart umkämpften Wettbewerb um die Deutsche Wanderhauptstadt des Deutschen Wandertags im Allgäu 2013 setzte sich der Ort durch. Bei dem intensiven Bewerbungs- und Auswahlverfahren fiel die Entscheidung des Heimatbund Allgäu nicht auf die Mitbewerber Bad Wörishofen und Füssen, sondern auf den südlichsten Ort in Deutschland. Eine Chance, den Ort als Urlaubsort und Wanderort zu präsentieren.
Das jährlich stattfinde Treffen von Wanderern aus ganz Deutschland, der Deutscher Wandertag, findet zum ersten Mal in einer Alpenregion statt. Dafür musste sich das Allgäu bewerben. Mit Erfolg: Denn es werden 20.000 bis 30.000 Mitgliedern aus Deutschlands Wandervereinen erwartet.
Das im Allgäu gelegene Obertsdorf bietet für alle eine optimale Möglichkeit, den Deutschen Wanderern die Gegend auf drei Höhenlagen zu zeigen. Und eine perfekte Infrastruktur bietet der Ort ebenso. Immerhin kennt sich jeder dort mit sportlichen Großveranstaltungen aus und ist sportlich gesehen weit bekannt. Dies sagen auch führende Persönlichkeiten, wie die Projektleiterin Tourismus Obertsdorf Heidi Thaumiller oder Karl Stiefenhofer, Vorsitzender des Heimatbundes Allgäu. Beide sind sich sicher: Hier können die Wandervereine aus Deutschland für das Wandern und die Kulturellen Attraktionen im Allgäu begeistert werden.

Der Deutsche Wandertag (DWT) ist eine Jährlich stattfindende Veranstaltung des Deutschen Vwanderverbandes. Der DWT gilt als größte deutsche Wanderveranstaltung, mit 20.000 bis 50.000 Gästen. Neben Fachtagungen, Vorsstandsitzungen und die Jahreshauptversammlung des DWV, finden vor allem Wanderungen, Vorträge, Konzerte, Führungen und weiterte Kulturelle Aktionen statt.

Outdoor Partner finden

Wir haben uns auf die Suche nach Möglichkeiten gemacht Outdoor Gefährten oder Gefährtinnen online zu finden, damit Ihr beim nächsten Abenteuer nicht mehr alleine seid.

Folgende Möglichkeiten haben wir gefunden, die je nach Zielsetzung ausgewählt werden sollten.

Für das Wandern:

http://www.wanderforum.de/ , ein großes Forum für Wanderfreunde in ganz Deutschland. Nach einem Besuch in diesem Forum muss niemand mehr alleine Wandern gehen. Einfach Wandergebiet und Zeitraum einstellen und auf Antworten warten.

http://www.fernwege.de/foren/partner/index.html treibt das Ganze sogar auf die Spitze. Hier können Deutsch sprechende User sich in ganz Europa zum gemeinsamen Wandern verabreden.

http://www.unterwegs.biz bietet im Prinzip das Gleiche wie Wanderforum.de nur auf einer anderen Plattform. Der Vorteil von unterwegs.biz ist, dass man sich hier nicht zwangsweise registrieren muss um einen Partner für den Wandertrip zu finden. Man kann einfach seine Emailadresse hinterlegen und ein Gesuch einstellen, was das Ganze sehr komfortabel macht.

Für das Verknüpfen von Wandern und Partnersuche:

Hier können wir klassische Singlebörsen empfehlen, auf den man die Vorlieben der Singles einsehen kann und somit eine Auswahl an Kandidaten oder Kandidatinnen bekommt. Alle Singlebörsen zu nennen würde den Rahmen sprengen. Hier die bekannteste:

FriendScout24.de ist Deutschlands größte Singlebörse und bietet neben dem klassischen Portal auch eine Partnervermittlung mit großem Test an, durch den Partnersuchende den idealen Partner für sich finden sollen.

Neben den klassischen Singlebörsen gibt es noch Casual Dating Portale, die als Ziel nicht unbedingt eine lange Beziehung haben, sondern oft eher eine Affäre oder kurzfristiges (Wander-)Abenteuer.
Hier ist das größte Portal wohl C-Date. Auf C-Date – dem Casual Dating Portal treffen sich laut Anbieter Singles und Paare, die ein prickelndes erotisches Abenteuer, eine flüchtige Affäre, ja eine leichte unverbindliche Beziehung eingehen möchten. Die Registrierung ist dabei kostenlos.

Wir hoffen Euch mit den Tipps weitergeholfen zu haben.

Euer Wandern-und-Outdoor Team